Archiv | Ein ♥ für Blogs RSS feed for this section

re:publica 12

6 Mai

Drei Tage re:publica in Berlin und unzählige Tracks stecken mir in den Knochen, deswegen brauchte ich den Samstag um ein bisschen in München anzukommen (ein neon oranges Shirt, einen Schal mit mintfarbenen Sternchen und orangen Nagellack zu kaufen).

Tja, was nehme ich als Fazit aus Berlin mit. Unterm dem Strich leider nicht viel. Ich beschäftige mich täglich, praktisch und theoretisch,  mit dem ganzen digital Kram und wirklich was Neues kam für mich nicht raus (außer, aber wer interessiert sich schon für Fußball, dass es auf Twitter realtime Fußball Ergebnisse gibt. Aber dem Mann habe ich es direkt mal weitergegeben). Auch viele Leute mit denne ich gesprochen habe, erging es ähnlich. Vielleicht wirklich alle ein bisschen Social Müdia bzw. Digital Müdia!

Aber das ist nicht in allen Belangen negativ gemeint, ich habe wirklich tolle Tracks gesehen und mit vielen Leuten gesprochen und tolle neue Menschen kennengelernt. Und da ist schließlich auch ein Effekt, den man nicht unbeachtet sein lassen sollte. Außerdem ist es interessant zu hören, dass fast jede Social Media Agentur an ihrem eigenen Monitoring Tool bastelt. Nach meinen täglichen Erfahrungen damit, können solche Tools damit nur besser werden und User, egal ob Agenturen oder Unternehmen sind dann auch nicht an diverse  Tools großer Anbieter gebunden, die zudem nicht zuverlässig funktionieren und solch eine Entwicklung dynamisiert den Markt, was man wirklich Willkommen heißen kann. Das was momentan da draußen angeboten wird ist nämlich leider noch lange nicht der Weisheit endlicher Schluss.

Ob ich wiederkomme ist eine Frage, die ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten kann und möchte. Hängt zum einem an der Entwicklung die ich im Job machen werde bzw. wie es dort weitergeht, aber mit Sicherheit auch, an dem Programm der re:publica 13. Und so weit möchte ich mich jetzt, zwei Tage danach noch nicht aus dem Fenster lehnen, aber ein wenig ernüchert bin ich schon.

Ein paar Dinge möchte ich aber noch mal erwähnt haben, weil diese wirklich toll, kreativ und interessant waren…

Die Twitterwall. Ja ja, sieht man mittlwerweile auf jedem Event in Mittelhessen auch, aber hier war die Idee eine andere: ANALOG. Boa wasn das für ein Scheiß! Ne, ne, das war eine super Idee und wenn man sich den Spaß auch noch im Zeitraffer anschaut, dann ist das schon sehr lustig. Zudem die Twitterwall auch so was wie das Herzstück (neben dem Katzenbäumen oder den Affenhügeln) der großen Halle war. Bitteschön:

 

Die Idee und das gesamte Eventdesign kommt von der Hamburger Agentur precious, die wirklich einen tollen Job gemacht haben.

Ansonsten war mein Highlight des ersten Tages definitiv Cindy Gallop mit Make love not porn. Die Session könnt ihr euch im Nachgang auch noch mal bei Spiegel Online anschauen. Das Projekt  von Cindy Gallop kann ich nur empfehlen. Wirklich erfrischend fand ich ihre persönlichen Anmerkungen zu dem Thema und so viel Offenheit kann man manch anderem Menschen nur wünschen.

Danach der Überraschungsvortrag von Sascha Lobo. Auch dieses Video kann man sich bei Spiegel Online anschauen.
Neben vielen Dingen (Pinterest, Facebook, Katzen, Igel und Eulen usw.) die er erwähnt hat, forderte er uns auch auf wieder auf zu bloggen. Auf eigenen Domains, um sich nicht abhängig von den großen Diensten, wie Facebook und Google, zu machen.

Super, genau das gebe ich schon seitdem ich im Agentur Geschäft bin an meine Kunden weiter und werde auch immer weiter Blogs supporten und empfehlen. Denn, wenn man ein Buzzword nur oft genug sagt, wird irgendwann ein Budget daraus.

Am Donnerstag ist der Track Rotfunk! Schwarzfunf! Böse Medien! am besten hängengeblieben. Deef Pirmasens und Simone Stoffers gaben einen wunderbar moderierten Überblick darüber, wie politische Fernsehsendungen in sozialen Medien kommentiert werden. Amüsant, sympathisch und mit einigem an Hintergrundwissen wie Formate wie Quer und extra3 funktionieren.

Und schließlich am Freitag, Felix Schwenzel mit soylent green, äh, the internet is people!. Wunderbar, ich lachte sehr und hatte die kurzweiligste Stunde auf der re:publica. Fazit: ein sehr lustiger Mann…

Der anschließende Twitter Track mit Katie Jacobs Stanton Twitter joining the Conversation war recht belanglos und langweilig. Alles sehr rudimentär und nichts Neues, außer das Twitter ein Büro in Berlin eröffnet. Vielleicht hat Mrs. Stanton deswegen ja auch nur eine halbe Stunde gesprochen?!

Danach direkt bei Stage 1 geblieben und Social Media Nutzung der Bundesregierung – Ein Interview mit @RegSprecher angeschaut. Steffen Seibert ist ein absoluter Medien Profi, der sich sehr smart präsentieren kann. Und nein, das war weder sarkastisch noch sonst wie gemeint. Der Track war gut und man bekam einen guten Einblick, wie @regsprecher entstanden ist. Und nein, nicht immer muss alles kritisch hinterfragt werden, liebe Onliner…

Und nun? Jetzt erst mal alle Eindrücke weiter sacken lassen und dem Orga Team für die sehr gelungenen Veranstaltung in der tollen Location danken und act!ion…

Eine wie keine..

1 Aug

…dank Twitter gerade wieder etwas tolle entdeckt. Das Foto Blog von eine wie keine Between reality and fantasy

via fuckwiththestars

Momentaufnahmen…

28 Jan

…wunderschönes Projekt und wir brauchen unbedingt MEHR davon…Sara Loves Polaroides

Sebastien is Far, Deauville 2010.

Sebastien Milou and Me, Paris 2010.

Ein ♥ für Blogs

16 Okt

…so jetzt aber…den ganzen Tag daran gedacht, aber kaum Zeit gehabt. Mein Herz gehört heute nur den Blog Mädchen

Mikro-Mini-Label aus Berlin fräulein herz

Zum nachmachen und selbermachen von kleinen Dingen

Kunst in München Kunstblog München

Und frisch entdeckt, dank Twitter, mit tollen Texten: poetin und der dazugehörige Blog: meinwaerts

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.