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Jeff Koons…

13 Mai

…wird dieses Jahr gleich mehrfach auf dem europäischen festland zu sehen sein. Welch RISEN Freude!

Heute (bis zum 12.09.2012) startet in der Fondation Beyerle in Riehen bei Basel die Retrospektive von Jeff Koons und alleine das Play-Doh und der Balloon Dog ausgestellt sind ist ein Grund sich auf die ca. vierstündige Fahrt von München dorthin zu machen.

Jeff Koons, Play-Doh, 1995 – 2007, Öl auf Leinwand, 333,4 x 282,5 cm

Die gesamte Ausstellung widmet sich den drei Werkgruppen  The NewBanality und Celebration und damit den Themen Unschuld, Sex und Glück.

Dazu schreibt die Fondation Beyerle:

The New umfasst die Readymade-artigen Reinigungsgeräte aus der frühen Zeit, Sinnbilder des Neuen und Reinen. Zu Banality gehören jene in traditionellem Handwerk gefertigten Skulpturen aus Porzellan und Holz, die zu (post-)modernen Ikonen geworden sind. In der Serie Celebration, an der Koons seit bald zwanzig Jahren arbeitet, treten schliesslich die in ihrer materiellen Perfektion unverwechselbaren, hochglänzenden Stahlplastiken und grossformatigen Gemälde auf, in denen der Künstler in geradezu barocker Weise die Kindheit feiert.

Ich bin schon ganz aufgeregt und der Feiertag wird definitiv dazu genutzt, um nach Basel zu fahren. Bilder und Eindrücke folgen nächstes Wochenende.

Next one: Schirn und Liebighaus, Frankfurt. 12.06. bis 23.09.2012

In der Schirn werden vierzig großformatige Werke von Koons gezeigt, die seine malerische Entwicklung zeigen. Im Liebighaus treten bekannte und neue Skulpturen in den Dialog mit den Skulpturen der Sammlung.

Pink Panther, © Jeff Koons, 1988

Popeye Train (Crab), © Jeff Koons, 2008

Loopy, © Jeff Koons, Courtesy Bill Bell Collection, 1999

Monkey Train, © Jeff Koons, Privatsammlung, 2007

D.h. es müssen die Schwiegereltern in Spe besucht werden und das gleichzeitig mit einem Besuch der Schirn und des Liebighauses verbunden werden. Toll, toll, toll…ich bin absolut hin und weg…

Und wer gerade einen Trip nach London plant, dem sei die wunderbare und absolut fabelhafte Tate Modern ans Herz gelegt. Dort ist gerade Damien Hirst zu Gast…dazu gleich noch mehr hier.

re:publica 12

6 Mai

Drei Tage re:publica in Berlin und unzählige Tracks stecken mir in den Knochen, deswegen brauchte ich den Samstag um ein bisschen in München anzukommen (ein neon oranges Shirt, einen Schal mit mintfarbenen Sternchen und orangen Nagellack zu kaufen).

Tja, was nehme ich als Fazit aus Berlin mit. Unterm dem Strich leider nicht viel. Ich beschäftige mich täglich, praktisch und theoretisch,  mit dem ganzen digital Kram und wirklich was Neues kam für mich nicht raus (außer, aber wer interessiert sich schon für Fußball, dass es auf Twitter realtime Fußball Ergebnisse gibt. Aber dem Mann habe ich es direkt mal weitergegeben). Auch viele Leute mit denne ich gesprochen habe, erging es ähnlich. Vielleicht wirklich alle ein bisschen Social Müdia bzw. Digital Müdia!

Aber das ist nicht in allen Belangen negativ gemeint, ich habe wirklich tolle Tracks gesehen und mit vielen Leuten gesprochen und tolle neue Menschen kennengelernt. Und da ist schließlich auch ein Effekt, den man nicht unbeachtet sein lassen sollte. Außerdem ist es interessant zu hören, dass fast jede Social Media Agentur an ihrem eigenen Monitoring Tool bastelt. Nach meinen täglichen Erfahrungen damit, können solche Tools damit nur besser werden und User, egal ob Agenturen oder Unternehmen sind dann auch nicht an diverse  Tools großer Anbieter gebunden, die zudem nicht zuverlässig funktionieren und solch eine Entwicklung dynamisiert den Markt, was man wirklich Willkommen heißen kann. Das was momentan da draußen angeboten wird ist nämlich leider noch lange nicht der Weisheit endlicher Schluss.

Ob ich wiederkomme ist eine Frage, die ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten kann und möchte. Hängt zum einem an der Entwicklung die ich im Job machen werde bzw. wie es dort weitergeht, aber mit Sicherheit auch, an dem Programm der re:publica 13. Und so weit möchte ich mich jetzt, zwei Tage danach noch nicht aus dem Fenster lehnen, aber ein wenig ernüchert bin ich schon.

Ein paar Dinge möchte ich aber noch mal erwähnt haben, weil diese wirklich toll, kreativ und interessant waren…

Die Twitterwall. Ja ja, sieht man mittlwerweile auf jedem Event in Mittelhessen auch, aber hier war die Idee eine andere: ANALOG. Boa wasn das für ein Scheiß! Ne, ne, das war eine super Idee und wenn man sich den Spaß auch noch im Zeitraffer anschaut, dann ist das schon sehr lustig. Zudem die Twitterwall auch so was wie das Herzstück (neben dem Katzenbäumen oder den Affenhügeln) der großen Halle war. Bitteschön:

 

Die Idee und das gesamte Eventdesign kommt von der Hamburger Agentur precious, die wirklich einen tollen Job gemacht haben.

Ansonsten war mein Highlight des ersten Tages definitiv Cindy Gallop mit Make love not porn. Die Session könnt ihr euch im Nachgang auch noch mal bei Spiegel Online anschauen. Das Projekt  von Cindy Gallop kann ich nur empfehlen. Wirklich erfrischend fand ich ihre persönlichen Anmerkungen zu dem Thema und so viel Offenheit kann man manch anderem Menschen nur wünschen.

Danach der Überraschungsvortrag von Sascha Lobo. Auch dieses Video kann man sich bei Spiegel Online anschauen.
Neben vielen Dingen (Pinterest, Facebook, Katzen, Igel und Eulen usw.) die er erwähnt hat, forderte er uns auch auf wieder auf zu bloggen. Auf eigenen Domains, um sich nicht abhängig von den großen Diensten, wie Facebook und Google, zu machen.

Super, genau das gebe ich schon seitdem ich im Agentur Geschäft bin an meine Kunden weiter und werde auch immer weiter Blogs supporten und empfehlen. Denn, wenn man ein Buzzword nur oft genug sagt, wird irgendwann ein Budget daraus.

Am Donnerstag ist der Track Rotfunk! Schwarzfunf! Böse Medien! am besten hängengeblieben. Deef Pirmasens und Simone Stoffers gaben einen wunderbar moderierten Überblick darüber, wie politische Fernsehsendungen in sozialen Medien kommentiert werden. Amüsant, sympathisch und mit einigem an Hintergrundwissen wie Formate wie Quer und extra3 funktionieren.

Und schließlich am Freitag, Felix Schwenzel mit soylent green, äh, the internet is people!. Wunderbar, ich lachte sehr und hatte die kurzweiligste Stunde auf der re:publica. Fazit: ein sehr lustiger Mann…

Der anschließende Twitter Track mit Katie Jacobs Stanton Twitter joining the Conversation war recht belanglos und langweilig. Alles sehr rudimentär und nichts Neues, außer das Twitter ein Büro in Berlin eröffnet. Vielleicht hat Mrs. Stanton deswegen ja auch nur eine halbe Stunde gesprochen?!

Danach direkt bei Stage 1 geblieben und Social Media Nutzung der Bundesregierung – Ein Interview mit @RegSprecher angeschaut. Steffen Seibert ist ein absoluter Medien Profi, der sich sehr smart präsentieren kann. Und nein, das war weder sarkastisch noch sonst wie gemeint. Der Track war gut und man bekam einen guten Einblick, wie @regsprecher entstanden ist. Und nein, nicht immer muss alles kritisch hinterfragt werden, liebe Onliner…

Und nun? Jetzt erst mal alle Eindrücke weiter sacken lassen und dem Orga Team für die sehr gelungenen Veranstaltung in der tollen Location danken und act!ion…

Schon wieder Berlin…

30 Apr

…meinen Spaß mit Berlin kennt man ja: ich mag es nun mal nicht sonderlich. Übermorgen geht es dennoch zur re:publica 2012. Ich kann ja schließlich nichts dafür, dass so etwas nicht in vernüftigen Städten wie z.B. Hamburg abgehalten wird.

Ok, nein ich freue mich, also auf die re:publica und habe mich heute dran gemacht mir favorisierten Sessions und Tracks rauszusuchen.

Dauerte länger als geplant, aber dafür und fürs bloggen sind Urlaubstage ja da.

Klingt alles vielversprechend, mal schauen, ob es die Vorträge das auch halten können. Ein Update gibt es dann am Samstag…(wenn ich nicht aufgrund von absoluten Overkill erst mal schlafen oder wandern gehen muss…)

Mittwoch, 02.05.2012

10 bis 11 Uhr: ERÖFFNUNG

11 bis 12 Uhr: WHY FREEDOM OF THOUGHT REQUIRES FREE MEDIA AND WHY FREE MEDIA REQUIRE FREE TECHNOLOGY oder CREATIVE INTERNET BUSINESS: MADE IN GERMANY?

12:12 bis 13:15 Uhr: START-UP LIGHTNING TALKS (dazu gibt es dann im Juli noch mal ein genaueres Update)

13:30 bis 14:30 Uhr: SPIELREGELN FÜR DAS NETZ – SICHER PUBLIZIEREN IN BLOGS, FOREN UND SOZIALEN NETZWERKEN

14:45 bis 15:45 Uhr: THE BEAUTY OF INTERACTION

16 bis 17 Uhr: INNOVATIONSLABORE DES JOURNALISMUS – DER FUNKE SPRINGT ÜBER

17:15 bis 18:15 Uhr: MAKE LOVE NOT PORN

18:45 bis 19:45 Uhr: HACKERBRAUSE: SCHLAFLOS DURCHS WELTALL

und wenn ich dann noch nicht tot umgefallen bin hüpfe ich noch zum ÜBERRASCHUNGSVORTRAG von Sascha Lobo.

Donnerstag, 03.05.2012

Ich habe Urlaub und ja ich habe es am ersten Tag vielleicht etwas übertrieben, was mich aber nicht davon abhält den zweiten Tag ähnlich zu gestalten. Und ja ihr dürft mich Streber nennen…

10 bis 11 Uhr: Entweder DIE WIEDERENTDECKUNG DER LANGSAMKEIT – WARUM PODCASTS FUNKTIONIEREN oder DER DIGITALE DORFPLATZ: PRIVAT ODER ÖFFENTLICH?

11:15 bis 12:15 Uhr: Ohje…schon wieder entweder oder…THEATER UND DIGITALE MEDIEN – EIN TRAUERSPIEL bzw. ARM ABER GESÜNDER MIT FACEBOOK UND TWITTER?
Wie ich da entscheiden werde? Spontan! Und wenn doch prokastiniert aka gesocialized werden muss. So what.
13:45 bis 14:45 Uhr: UEBERMORGEN.TV oder (SCHANDE!!!!) LET’S STREIT: WER DARF MICH WIE TRACKEN?
Nein, ich habe immer noch nicht genug. Das ist ja auch ein theoretischer Plan. Praktisch kann der ganz anders ausschauen. Denn eventuelle muss ich einen Abstecher in den Hamburger Bahnhof machen.
19 bis 20 Uhr: WEBVIDEOPREIS FAIL-AWARD
Und schließlich von 20 Uhr bis 21 Uhr: ROYAL REVUE III – DAS GROSSE FINAL und danach 1 bis 100 gepfelgte Bier oder Cocktails an der Bar. Yeah…
Freitag, 04.05.2012 (nennt mich Konferenz Wutz)
Als wären zwei Tage nicht genug gewesen, auch am dritten Tag versuche ich anzuschauen was geht und ich finde einiges ziemlich interessant. Anbei dann nun: Tag drei oder wie das Sportpony völlig verrückt wurde…
10 bis 11 Uhr: BLOGVERMARKTUNG
11:15 bis 12:15: die Hölle friert zu: NICHTS oder tbd
13:45 bis 14:15 Uhr: TWITTER JOINING THE CONVERSATION
oder
15 bis 16 Uhr: MASHUP – LOB DER KOPIE
oder
And finally:
17:45 bis 18 Uhr: VERABSCHIEDUNG
und noch ein bisschen finally mehr muss ich auch wieder zurück nach München. Aber am WE geht’s dann wieder an den Tegernsee oder Schliersee…man wird sehen…

Best of Agentur today…

16 Nov
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